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Willkommen auf SwissTeam.NET

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Willkommen auf SwissTeam.NET

SwissTeam.NET setzt sich ein für die Verbreitung und Förderung von verteiltem Rechnen (Distributed Computing) in "allen Lebensbereichen". Wir zeigen, wie man mit gemeinsamer Computerpower viel für die Wissenschaft erreichen kann! Du kannst ohne Aufwand bei div. Grundlagen-, Medikament- oder Mathematikforschungsprojekten mithelfen. Hier findest Du mehr Infos zu den Projekten.

Wer ist das SwissTeam.NET

Gegen Ende 1997 gründeten Stefan Wernli und Dominique Bugmann, für den Entschlüsselungswettbewerb von distributed.net, ein Team. Zu Begin war es nur eine kleine Gruppe aus ComputerFreaks, doch im Laufe der Zeit gesellten sich Personen aus den unterschiedlichen Berufen und Interesse hinzu. Mittlerweile sind im SwissTeam.NET, Studenten, Informatiker, Rentner, Automechaniker, Postboten... und sogar eine Kantonsschule und ein Hotel, stellen Ihre Computer zur Verfügung. Seit Mitte 2005 engagieren wir uns vermehrt in der Öffentlichkeitsarbeit und haben uns zum Ziel gesetzt, 'distributed computing' gesellschaftstauglich zu bekommen. Das SwissTeam.NET zählt etwas über 500 aktive Mitglieder in den BOINC basierenden Projekten, rund 20 Mitglieder davon sind im Forum aktiv am mitschreiben, der grosse Teil hilft mit dem Einsatz der Rechner.

Was sind unsere Ziele

Die Ziele des Teams sind im Schwerpunkt, das verteilte Rechnen gesellschaftstauglich zu machen, und natürlich soll das alles auch Spass machen. Gesellschaftstauglich machen besteht grösstenteils aus Aufklährungsarbeit in Form von Marketing. Das Begeistern neuer Mitglieder ist nur eine Seite, wir erstellen auch Dokumentationen um Firmen mit ungenutzem Rechnerpark über die bestehenden brachliegenden Ressourcen aufzuklähren.

Die Ziele der einzelnen Personen sind sehr vielfältig, hier sind mal nur einige aufgezählt:

  • die schönen Zahlen in den Statistik-Seiten
    • die eigene Leistung in der Statistik
    • die Leistung des Teams mit anderen
  • die interessanten Gespräche in der Gruppe
    • über Projekte / PC Optimierung / über div. Plauschthemen
  • die vorhandene Leistung der Rechner auszureizen
  • einen sinnvollen Beitrag leisten
    • Klimavorhersage / Grundlagenforschung / Erforschung des Weltalls

Was ist Distributed Computing

Um grosse Rechenaufgaben zu lösen, bedarf es grosser Rechenleistung. Statt einen riesigen Grossrechner aufzustellen, kann man grosse Aufgaben in kleine Teilaufgaben splitten und diese *verteilen*. Das wird als verteiltes Rechnen oder eben distributed computing bezeichnet. Ziel aller 'distributed computing' Projekte ist es, Wissenschaftler, welche für ein Projekt Rechnenleistung brauchen und PC Besitzer welche ungenutzte Zeiten auf ihrem Rechner zur Verfügung stellen wollen, zusammenzuführen.

Mitmachen statt zusehen

Bei den Projekten können alle mitmachen, die einen Computer mit Internetzugang haben. Es bedarf keines grossen Aufwands. Sie wählen ein Projekt aus das Ihnen zusagt, installieren die Client-Software, und los geht es. Das alles ist in kaum einer halben Stunde gemacht, und damit ersparen Sie der Wissenschaft hunderte von Computerstunden.

Ein paar Fragen zum Einstieg

Mitmachen ganz leicht gemacht: Eine Anleitung

Hilfe für das Team

Unser Team lebt von Freiwilligen, die hier einiges an Arbeit leisten. Die Aufgaben sind sehr vielfältig. Von Marketing über Informationsverantwortliche bis hin zur technischen Hilfe ist hier alles zu finden. Wir freuen uns über jede Verstärkung.

WWW

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 18:14 Uhr  

Bluumi Say:

ST.NET.BLOG - YACY 1.0

Hallo zusammen,

vor wenigen Tagen kam YACY V1.0 raus. Yacy ist keine distributed computing Aufgabe. Jedenfalls nicht in dem üblichen Sinne. Einige kennen Yacy vielleicht noch, es geht um das erstellen einer verteilten Suchmaschine. Mit der Version 1 haben Sie nun einen Fortschritt gemacht. Beachtlich vor allem war das Medienecho auf die Veröffentlichung. Es gibt jetzt rund 2500 Peers, zu guten Zeiten als das SwissTeam mitmachte waren es nur um die 200 Peers. Die Software läuft bei mir wieder, auf einem Peer und dieser ist stabieler als zuvor. Mit limitiertem Crawler auf 15PPM läuft der Peer jetzt schon seit mehr als 5 Tagen.

 
ST.NET.BLOG - TheSkyNET

Hallo zusammen, habt Ihr auch mal wieder Lust auf ein Projekt OHNE BOINC? Wie wäre es dann mit "TheSkyNET". Helft mit das Universum zu erkunden.

Phippi hat ein SwissTeam gegründet und mir war es auch langweilig genug um das Team zu joinen. :-)

Wir freuen uns auf ein paar bekannte und natürlich auch auf unbekannte "gesichter".

Greeetings Bluumi

 

[Edit] Nachdem ich jetzt einen Tag mitgemacht habe hier ein paar Kommentare :-)
- Das Ganze ist noch nicht fertig entwickelt und hat deshalb auch noch den lustigen Developer Geruch. (juhui)

- Man kann dem Client nicht gross zusehen OB er etwas macht, aber das macht nichts, denn man wird im moment vorallem fürs "nichts tun" belohnt. Es gibt schon mal einfach Credits.

- Der "automatische Client" welchen man herunterladen / installieren kann, läuft nur auf einem Core :-)

- Der Client im Browser läuft gut! Unten hat es einen link, mit welchem man den Client in den Consolen modus versetzten könnte!

- Man kann pro Core einen Client / Browser Client starten, jeder einzelne wird mit credits versorgt :)  [max. Anzahl Cores!]

- Der Team Join läuft im Moment (Gestern/Heute) nicht. (Bug) [Edit 28.9.] Teambeitritt läuft wieder

- Wenn der Client Arbeit HAT, dann geht er auf ~500Mbyte hoch.

 

Wer ist online

Wir haben 1 Gast online

Rss-Feeder Right


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Schlagzeilen

Fragen zum Einstieg

Häufigste Einstiegsfragen

Was läuft ab?

  • Was macht der Computer bei dc?
    • Distributed Computing basiert auf 2 Pfeilern.
    1. Projekt-Server: Hier gibt es eine grosse Aufgabe, die viel Rechenleistung bedarf. Dere Bedarf ist so gross, dass es mit normalen Grossrechnern kaum zu bezahlen währe. Diese Aufgabe wird in kleine Teilaufgaben zerlegt. Die kleinen Teilaufgaben haben die Grösse um von einem normalen Heimcomputer bewältigt zu werden.
    2. Heimcomputer: Hier läuft ein dc Programm, welches vom Projekt-server eine Aufgabe Anfordert. Nachdem die Aufgabe auf den Computer kopiert wurde, beginnt der Rechnenteil.
    • Verlauf einer Arbeitseinheit:
      1. Der Projektbetreiber hat ein Problem zu lösen, z.b. ein Medikament für einen Virus wird gesucht. Es ist bekannt wie die Oberfläche des Virus ist, und es soll die Ideale Chemischen Verbindung gefunden werden. Es ist dazu nötig Milliarden von Chemischen Verbindungen zu simmulieren, und diese mit der Oberfläche des Virus zu vergleichen. Oder es wird die ideale Flugbahn eines Elektrons durch eine Röhre gesucht.. Kurzum eine grosse und aufwendige Simmulation ist nötig. Es sind viele Milliarden Simulationen mit unterschiedlichen Voraussetzungen nötig um alle Variationen auszuprobieren. Der ProjektServer erzeugt Milliarden Datensätz, Arbeitseinheiten (genannt Workunit / WU), diese stehen zur Berechnung bereit.
      2. Der Heimcomputer, nehmen wir an er hat keine Aufgabe zurück zu senden, fragt nun da er keine Arbeit mehr in der Abarbeitungsschlange (Queue) hat, nach neuer Arbeit. Das distributed computing Programm startet eine Verbindung zum Projektserver, und meldet dass das dc Programm auf dem Heimcomputer keine Arbeit mehr hat und bittet um weitere. Der Projektserver, welcher noch Arbeit hat, sendet dem Heimcomputer dann eine dieser Arbeitseinheiten. Je nach Projekt, Geschwindikeit des Heimcomputers und Einstellungen, können es auch mehr als eine einzelne Arbeitseinheit sein. Der Heimkomputer kopiert diese Arbeit auf die Festplatte ins InstallationsVerzeichniss des dc Programms. Die Verbindung ProjektServer <-> Heimcomputer ist getrennt, kein Computer aus dem Internet kann diese Verbindung nutzen zum bösen Programmcode einzuschleusen.
      3. Nun beginnt der Rechenvorgang auf dem Heimcomputer, das laufende dc Programm überprüft wiestark der Computer mit anderen Programmen ausgelastet ist. Wenn es ungenutzte Kapazitäten gibt, startet er die Berechnung und fragt schon nach enorm kurzer Zeit wieder ab, ob immernoch freie Kapazitäten da sind. Auf diese Weise bremst das dc Programm keine anderen, wichtigeren Programme aus, sondern nutzt nur die wirklich freien Brechenungskapazitäten auf dem Computer. Je nach Grösse der Arbeitseinheit, speichert er öfters Zwischenresultate auf die Festplatte. Ist eine Arbeitseinheit fertig berechnet, wird das Endresultat zurück an den Projektserver gesendet. Jetzt würde der Vorgang wieder beim Anfordern von Arbeit beginnen.

Sicherheit

  • Wie sicher ist distributed computing (Kommunikation ins internet / Virus / Trojaner)
    • Distributed computing Programme werden von einer breiten Entwicklergemeinde entwickelt, es ist unmöglich unbemerkt schadhafte Progamme einzubauen. Sie enthalten keine Viren oder schädlichen Code.
    • Ein distributed computing Programm öffnet keine Tür vom Internet zu Ihrem Computer auf. Es rechnet auf dem Computer eine Aufgabe, welche es von einem Projektserver abholt. Wie beim surfen im Internet wird eine Verbindung von Ihrem Computer zu einem Server im Internet aufgebaut, jedoch ist distributed computing viel sicherer als surfen, weil es nur die Verbindung zum Projektserver zulässt. Ein distributed computing Programm holt keine unbekannten Programme von einem unbekannten Server.

Geschwindigkeit

  • Bremst distributed computing meinen Computer aus?
    • Auf jedem Computer gibt es ein Systemprogramm, welches jedem Programm ein Stück der Arbeitszeit des Computers abgibt. Dieses Systemprogramm (Tasksheduler) gibt immer dann wenn gerade kein Programm den Prozessor brauchen will, dem Prozessor den Befehl "warte-einen-Zyklus". Leerlaufprozess, nennt sich diese Phase z.B. bei Windows. Der Computer arbeitet selbst wenn er "nichts" zu tun hat, dann einfach am Leerlaufprozess. Wenn ein Computer sehr viel zu tun hat, so wird das Systemprogramm nie oder nur sehr selten den Leerlaufprozess benötigen. Im normalen Alltag jedoch wird ca. 4x öfters der Leerlaufprozess laufen als ein normales Programm.
    • Damit wichtige Dinge sofort erledigt werden, gibt es eine Prioritätetregelung. Jedes Programm meldet seine Wichtigkeit an dieses Systemprogramm, und wird so vor anderen Programmen bevorzugt. Als Beispiel ein Textverarbeitungsprogramm und die Aufnahme eines Videofilms. Es ist wichtiger, dass jedes Bild des Video aufgenommen wird, als ob sich der Cursor in derselben milisekunde bewegt. Ein distributed computer Programm läuft dabei nicht nur auf einer niedrigen, sondern auf der niedrigsten Stufe. Alle Programme ausser dem Leerlaufprozess, haben grössere Priorität. Der Systemprozess selbst hat dabei die höchste Priorität.